

Der Nähe zu dem Loreleyfelsen verdankt St. Goar seine Bekanntheit. Die Loreley soll der Sage nach eine Wassernixe gewesen sein. Mit ihrem Gesang und ihrer Schönheit soll sie Schifffahrer abgelenkt haben, so dass diese in den Fluten umkamen. Tatsächlich starben viele Rheinschiffer an dieser Stelle, was jedoch an der schwierigen Navigation lag.
Niemand hat jemals die Loreley gesehen, wovon sich jährlich zehntausende Besucher nicht beirren lassen. Denn immerhin können sie neben dem lange Zeit so gefährlichen Schieferfelsen auch eine der größten Schlossruinen am Rhein bewundern - die Burg Rheinfels. 1245 wurde Rheinfels erbaut und trotzte in den folgenden Jahrhunderten mehreren Belagerungen. Erst 1796/97 wurde sie überwunden, als französische Truppen Teile sprengten. Wie viele andere Ruinen inspirierte sie im 19. Jahrhundert die Romantiker, die zum Rhein pilgerten und im Nachklang alter Zeiten schwelgten.
| Adresse: | St. Goar St. Goar |
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| Internet: | www.st-goar.de![]() |