

Wie wäre die europäische Geschichte ohne den berühmtesten Sohn der Stadt Mainz verlaufen? Johannes Gutenberg erfand im 15. Jahrhundert den Buchdruck in Europa und revolutionierte damit seine Epoche. Seinem Namen begegnet man oft in Mainz, und das Gutenbergmuseum präsentiert Besuchern Leben und Werk des genialen Mainzers.
Doch hat die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz mehr zu bieten das Erbe Gutenbergs. Obgleich Mainz im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt wurde, prägen nach wie vor historische Gebäude das Stadtbild. Zuvörderst der romanische Dom aus dem 10. Jahrhundert, der weit in den Himmel ragt. Das Kurfürstliche Schloss dagegen ist ein glänzendes Beispiel für die Deutsche Renaissance, während die vielen barocken Höfe die Zeit unter Erzbischof Lothar Franz von Schönborn (1694-1729) widerspiegeln.
Ein Besuch in Mainz empfiehlt sich vor allem im Januar und Februar, wenn die Mainzer mit einer Reihe von Veranstaltungen Fastnacht feiern. Die Stadt gilt neben Düsseldorf und Köln als Hochburg der Narren und tut sich mit besonders bissigen politischen Parodien hervor.