

Das Schicksal der Stadt Goslar war über 1000 Jahre lang an den 636 Meter hohen Berg südlich von ihr gebunden. In dieser Zeit wurde im Rammelsberg systematisch Bergbau getrieben; die sporadische Erzförderung setzte sogar bereits vor 3000 Jahren ein. Gefördert wurde vor allem das in Deutschland seltene Erz. Im Spätmittelalter galt der Rammelsberg als wichtigster Lieferant für Kupfer und Silber und noch im Zweiten Weltkrieg wurde ihm wegen seiner Rohstoffe eine hohe Bedeutung beigemessen. Erst 1988 waren die Erzvorkommen erschöpft und musste das Bergwerk geschlossen werden.
So viel wirtschaftliches Potenzial blieb nicht unbemerkt. So ließ Heinrich II. im 11. Jahrhundert seine Königspfalz nach Goslar verlegen. Goslar wurde eines der wichtigsten Herrschaftszentren im Heiligen Römischen Reich. Das spiegelte sich in dem Status als Freie Reichsstadt und Hansestadt ab 1253 und in seiner reichen Architektur wieder. Gildehäuser, ein repräsentatives Rathaus und viele Fachwerkhäuser bestimmen bis zum heutigen Tag das Stadtbild. Dazu war Goslar ein Zentrum des christlichen Glaubens. Nicht weniger als 47 Kirchen und Kapellen sowie die Kaiserpfalz stehen im "nordischen Rom".
Die Symbiose aus historischer Altstadt und dem Bergwerk Rammelsberg, das heute eines der größten Museen Deutschlands ist, trugen Goslar 1992 den Titel UNESCO-Welterbe ein.
| Adresse: | Goslar und der Rammelsberg GOSLAR marketing gmbh / Tourist-Information, Markt 7, 38640 Goslar |
|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 5321-78060 |
| Internet: | www.goslar.de![]() |
| Öffnungszeiten: | April bis Oktober: Mo- Fr 9.15 – 18.00, Sa 9.30 – 16.00, So 9.30 – 14.00. November bis März: Mo bis Fr 9.15 – 17.00, Sa 9.30 – 14.00. |