

"Er kehrte vom Spieltisch zurück [...], es war schrecklich, ihn anzuschauen: sein Gesicht war hochrot, seine Augen rot unterlaufen, als ob er betrunken wäre." So beschrieb Fjodor Dostojewskis Frau ihren spielsüchtigen Mann. In den 1860ern verspielte der russische Dichter auch in Baden-Badens berühmten Casino sein Geld.
Es war kein Zufall, dass Dostojewski gerade nach Baden-Baden kam. Denn seit dem Ende des 18. Jahrhunderts war die Stadt im Hochschwarzwald als Kongressstadt bekannt und beliebt, die Europas Prominenz anlockte und zur ihrer Unterhaltung der Herrschaften eine Spielbank betrieb.
Dass Baden-Baden ein angenehmer Ort ist, wussten allerdings bereits die Römer. Im 1. Jahrhundert gründeten sie hier, wo Warmwasserquellen sprudelten, eine Siedlung samt Bädern. Dieser Tradition ist Baden-Baden auch heute noch verpflichtet. Besucher können es sich bei Kneippbädern und Wasserkuren gut gehen lassen.
| Adresse: | Baden-Baden Baden-Baden |
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| Internet: | www.baden-baden.de![]() |