

Was hat Würzburg mit Wien und Paris gemeinsam? Es beheimatet ein Meisterstück der europäischen Architekturgeschichte. Was in Paris Versailles und in Wien Schönbrunn ist, das ist in Würzburg die Residenz. Sie gilt als das bedeutendste Schloss des europäischen Spätbarocks und steht seit 1981 auf der Liste des UNESCO-Welterbes.
Der Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn gab 1719 den Bau in Auftrag, der bis 1778 andauerte. In dieser Zeit arbeitete ein internationales Team aus Architekten, Künstlern und Handwerkern zusammen. Das Ergebnis ist aus Sicht der UNESCO das „einheitlichste und außergewöhnlichste aller Barockschlösser“ und „einer der strahlendsten Fürstenhöfe Europas“.
Zu den schönsten Seiten der Würzburger Residenz zählen das Spiegelkabinett und das Deckenfresko im Treppenhaus. Das Spiegelkabinett gehörte zu den repräsentativen Räumen des Kaisers und ist ein Meisterstück des Rokoko. Das Deckenfresko des Venezianers Giovanni Battista Tiepolo dagegen ist ein weiterer Höhepunkt in der Innenarchitektur und zugleich das größte zusammenhängende Deckenfresko der Welt.
| Adresse: |
Residenz (Würzburg)
Residenzplatz 2
97070
Würzburg
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| Telefon: | +49 (0) 931 355 170 |
| Internet: | www.residenz-wuerzburg.de![]() |
| Öffnungszeiten: | April-Oktober: 9-18 Uhr (Kassenschluss 17.30 Uhr), November-März: 10-16.30 Uhr (Kassenschluss 16 Uhr), täglich geöffnet. Die Residenz ist lediglich am 1. Januar, Faschingsdienstag, 24., 25. und 31. Dezember geschlossen. |