

"Wart' Berg - du sollst mir eine Burg tragen!" So soll die Wartburg zu ihrem Namen gekommen sein - zumindest der Legende nach. Nicht der Legende, sondern der Geschichte hat sie ihre Bedeutung als eine der bekanntesten und best erhaltenen Burgen Deutschlands zu verdanken. Martin Luther fand hier unter dem Tarnnamen "Junker Jörg" Zuflucht vor seinen päpstlichen Verfolgern. Während seiner Zeit auf der Wartburg übersetzte er das Neue Testament erstmals ins Deutsche. Die "Lutherstube" zeugt noch heute davon. Auch Wolfgang Goethe war zeitweilig Gast auf der Wartburg und Richard Wagner wählte sie zum Schauplatz seiner Oper "Tannhäuser". So viel Geschichte trug der Wartburg 1999 den Titel "UNESCO Welterbe" ein.
Die Wartburg kann auf fast 1000 Jahre Geschichte zurückblicken. Der Palas, der repräsentative Saalbau der Burg, stammt aus dem 12. Jahrhundert und gilt als "Musterbeispiel und Kostbarkeit spätromanischer Baukunst". Im 19. Jahrhundert wurde die Burg restauriert und um neue Gebäude erweitert. Über dies und mehr informiert das Burgmuseum, dessen Gründung auf Goethe zurückgeht. Highlights der Wartburgsammlung sind der "Dürerschrank" (Schrank mit Holzschnitten Albrecht Dürers) sowie Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren.
| Adresse: |
Wartburg (Eisenach)
Auf der Wartburg 1
99817
Eisenach
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| Telefon: | +49 (0) 3691 2500 |
| Internet: | www.wartburg-eisenach.de![]() |
| Öffnungszeiten: | März bis Oktober: 08.30 - 17.00 Uhr, Schließung Burgtor 20.00 Uhr; November bis Februar: 09.00 - 15.30 Uhr; Schließung Burgtor 17.00 Uhr |