

Vom Ruhrgebiet hieß es lange Zeit, es sei verdreckt. "Das Ruhrgebiet kannste schon von Weitem riechen", sagte man noch vor rund 30 Jahren. In der Tat haben die vielen Zechen, Eisenhütten und Kokereien die Landschaft gezeichnet und Flüße wie Luft verschmutzt. Aus dieser Perspektive ist der Strukturwandel das Beste, was der Natur und den Menschen des Ruhrgebiets passieren konnte: Nach der Industrie wurde das Ruhrgebiet wieder sauber und grün.
Ein schönes Beispiel dafür ist der Maximilianpark in Hamm. Hier, wo zwischen 1912 und 1943 Kohle gefördert wurde, wurde 1984 die Landesgartenschau gefeiert. Das war der Startschuss für den Maximilianpark, den großen Nahrerholungsgebiet der Stadt. Pünktlich zur Landesgartenschau wurde der große Glaselefant gebaut, der bis heute das Wahrzeichen der Stadt ist: Aus der ehemaligen Kohlenwäsche hervorgegangen ist der begehbare Elefant 35 Meter hoch und bietet eine hervorragende Aussicht. Neben den Blumen, Bäumen und Wiesen locken ferner ein Schmetterlingshaus, ein schulbiologisches Zentrum und das Kinderspielland vor allem kleine Besucher. Die großen Besucher des Parks dagegen erfreuen sich an Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel oder in einem der restaurierten Zechengebäude wie etwa der Werkstatthalle
| Adresse: | Maximilianpark Hamm Maximilianpark Hamm |
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| Internet: | www.maximilianpark.de![]() |