

Wo es das Ruhrgebiet gibt, da gibt es auch die Ruhrgebietsromantik: "Wir sind das Ruhrgebiet!" Dass es aber im Ruhrgebiet auch einen starken Wettbewerb zwischen Zechen, Eisenhütten und Kokereien gab, wird dabei gern übersehen. Die Großkokerei Hansa ist ein gutes Beispiel für diesen Wettbewerb im Revier. Zwischen 1927 und 1928 wurde die Kokerei Hansa errichtet und löste die kleineren, unwirtschaftlichen Kokereien der Zechen Hansa, Westhausen und Germania ab. Bis zum Krieg wurde sie zu einer Großkokerei mit vier Koksofenbatterien ausgebaut. Gut sechs Jahrzehnte hielt sich Kokerei Hansa, ehe sie selbst 1992 wegen modernerer Anlagen geschlossen wurde.
Seitdem hat die Anlage ihre Wiedergeburt als regionales Kulturzentrum und Sehenswürdigkeit auf der "Route der Industriekultur" erlebt. Die Kokerei Hansa ist Sitz der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, die Besuchern mit Führungen und Sonderveranstaltungen die "begehbare Großskulptur" näher bringen will. Zu einem der Höhepunkte der Anlage gehört die 2008 eröffnete Kletterhalle in der Kompressorenhalle.
| Adresse: | Kokerei Hansa Dortmund Kokerei Hansa Dortmund |
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| Internet: | www.industriedenkmal-stiftung.de![]() |