

Seit ihrer Zerstörung 1945 galt sie als Mahnmal gegen den Krieg: Die Ruine der Dresdner Frauenkirche symbolisierte die Folgen des Krieges wie nur wenige andere Monumente. Erst nach der Wende begann ihr Wiederaufbau. Zwischen 1994 und 2005 dauerten die Bauarbeiten an, bis die Kirche am 30. Oktober 2005 mit einem Festakt eingeweiht wurde.
Heute ist die Frauenkirche ein Symbol der Versöhnung. Bei ihrem Wiederaufbau wurden teils Steine der ursprünglichen Kirche, teils neues Baumaterial verwandt. Das Ergebnis ist eine Fassade, die aus hellem und sehr dunklem Sandstein besteht. Erst in einigen Jahrzehnten werden die hellen Steine nachgedunkelt sein. Erst dann werden die Spuren des Krieges nicht mehr zu sehen sein. Gekrönt wird die Kirche von dem "Versöhnungskreuz" aus Großbritannien. Geschaffen hat es der Sohn eines Bomberpiloten, der in Dresden eingesetzt wurde.
| Adresse: |
Frauenkirche Dresden
An der Frauenkirche
01067
Dresden
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| Telefon: | +49 (0351) 656 06 100 |
| Internet: | www.frauenkirche-dresden.de![]() |