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Checkpoint Charlie

Checkpoint Charlie war neben der Glienicker Brücke der bekannteste Grenzübergang in Berlin. Die Atmosphäre des Kalten Krieges war an kaum einen anderen Ort so zu spüren wie hier. Doch von Schlagbäumen, Schikanen und Wachtürmen ist heute nichts mehr zu sehen. Einzig und allein eine Nachbildung des Wachhäuschens erinnert an diese frostige Nahtstelle des Kalten Krieges.

Der Kontrollpunkt war einer von drei, der durch die Amerikaner kontrolliert wurde. Daneben gab es noch die Grenzkontrollpunkte Helmstedt-Marienborn (Checkpoint Alpha) und Dreilinden-Drewitz (Checkpoint Bravo). Der Übergang dürfte nur von Ausländern und Mitarbeitern der Ständigen Vertretung der BRD in der DDR sowie von DDR-Funktionären benutzt werden.

Seine Bekanntheit erlangte der Übergang vor allem im Oktober 1961. Dort standen sich sowjetische und alliierte Panzer mit scharfer Munition gegenüber. Auch war der Kontrollpunkt Schauplatz spektakulärer Fluchten, die aber zum Teil wie im Fall Peter Fechter tödlich ausgingen.

Checkpoint Charlie zählt heute zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Neben dem Kontrollpunkt kann man das Mauermuseum in der Nähe besuchen. Kernpunkt der Ausstellung sind Dokumente über ge- und missglückte Fluchtversuche sowie die Ausstellung der verschiedenen Fluchtobjekte.

Hier finden Sie weitere Museen.(Externer Link)

( Text: berlin.de / Tobias Kneschke )