

Zwölf Kilometer lang und etwa 700 Hektar groß – das ist das Dünengebiet von Amrum, das diese Insel so einzigartig macht. Der Streifen nimmt der Länge nach den westlichen Teil der Insel ein und besteht aus Primär-, Weiß- und Graudünen. Er dient auch als letztes Refugium für Möwen und Enten, die hier noch die Umgebung und vor allem die Ruhe zum Brüten finden. Besucher der Insel werden sich jedoch für das Gebiet westlich der Dünen interessieren: Der Kniepsand ist eine Sandbank, die zum Meer gehört, und einer der breitesten Sandstrände Nordeuropas.
Doch auch hinter der Düne gibt es einiges zu entdecken. Seebäder wie Norddorf und Wittdün, der Ort Nebel mit seinem Amrumer Leuchtturm oder die zahlreichen Grabanlagen, die über die Insel verstreut sind und bis in die Jungsteinzeit zurückreichen.