

Franz von Stuck hat sich dieses noble Jugendstil-Domizil in den Jahren 1897-98 nach eigenen Entwürfen bauen lassen, 1914-15 wurde ein Atelierbau angefügt. Seit 1967 dient Stucks repräsentatives Stadthaus als Ausstellungsgebäude, zugleich aber auch als Künstler-Museum, wenngleich auch ohne große eigene Sammlung. Immerhin sind mit dem Abschluss der Generalsanierung im Jahr 2005 die Historischen Wohnräume wieder zu sehen, und auch Stucks berühmtes Gemälde „Die Sünde“ aus dem Jahr 1893. Die Wechselausstellungen beschränken sich keineswegs auf den Jugendstil. Meist war hier über die Jahre hinweg zeitgenössische Kunst zu sehen, zum Teil von Münchner Größen wie Rudolf Tröger, aber zum Beispiel auch von Yoko Ono.
Das hat sich auch nicht wesentlich geändert, nachdem der Mäzen Ziersch das Gebäude 1991 der Stadt geschenkt hatte. Die damals neubestallte Direktorin Jo-Anne Birnie Danzker, die ihr Amt 2007 an ihren Stellvertreter Michael Buhrs abgab, folgte durchaus dem Konzept, die Vergangenheit durch das Zeitgenössische aufzufrischen, etwa durch eine viel beachtete Schau zur afrikanischen Gegenwartskunst, kuratiert durch den Documenta-X-Chef Okwui Enwezor. Die Stuckvilla versteht sich aber hauptsächlich als „Jugendstilmuseum“ und zeigt auch Ausstellungen der Kunst um 1900.
| Adresse: |
Villa Stuck (München)
Prinzregentenstr. 60
81675
München
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|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 89 4555 510 |
| Internet: | www.villastuck.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Mi-So 11-18 Uhr. |
| Eintrittspreise: | 6-9 €, erm. 2-4,50 €. |