

Wie ein Spaziergang an Deck eines großen Passagierschiffs nimmt sich ein Bummel über die Treppen und Plattformen des Schokoladenmuseums aus. An der Spitze des Rheinauhafens, gleich neben dem alten Zollamtsgebäude, errichtete die Firma Imhoff-Stollwerck einen Museumsbau aus Glas und Aluminium, von dessen Dach sich das Stadtpanorama wundervoll betrachten lässt.
Das Schokolodenmuseum ist bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt – und nicht nur, weil am Schokoladenbrunnen jeder Besucher einmal von der „Speise der Götter“ naschen darf. Einen Genuss für Auge und Gaumen stellen allerdings auch die provisorisch installierten Produktionsstätten dar, in denen feinste Trüffelpralinés hergestellt werden.
Alles Wissenswerte über 300 Jahre Schokoladenherstellung soll darüber nicht zu kurz kommen. So kann man im Tropenhaus sehen, wie die Kakaobäume im Dschungel gedeihen. Kulturgeschichtlich führt der Weg von den vornehmen Hofgesellschaften zum Schokoladenkonsum für jedermann. Besonders interessant sind die Verkaufsautomaten der Firma Stollwerck, eines Unternehmens, dessen Werbestrategien seiner Zeit weit voraus waren. Stollwerck brachte das Kino nach Deutschland. Nur wenige Wochen, nachdem die Lumières ihre Erfindung in Paris vorgeführt hatten, zeigte Stollwerck im Zuge eines neuen Werbefeldzuges die ersten, selbst produzierten Filme in Köln.
| Adresse: |
Schokoladenmuseum Köln
Am Schokoladenmuseum 1a
50678
Köln
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|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 221 9318880 |
| Internet: | www.schokoladenmuseum.de |
| Öffnungszeiten: | Di. bis Fr. 10-18 Uhr, Sa./So./Feiertags 11-19 Uhr, Mo. geschlossen, im Dezember täglich geöffnet, Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester, Neujahr und zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch geschlossen |
| Eintrittspreise: | 8,50 €, erm. 6 €; Gruppen ab 15 Personen 8 € pro Person, erm. 5,50 €; Familienkarte: 24,00 € (2 Erwachsene und eigene Kinder bis 16 Jahre); freier Eintritt für Kinder unter 6 Jahren |