

Die Geschichte des Schlosses Gottorf reicht lange zurück und spiegelt die Geschichte Schleswigs wider: Erste urkundliche Erwähnung fand die Burg Gottorf im 12. Jahrhundert, damals als Sitz von Bischöfen. Über 300 Jahre später entstand eine Renaissance-Burg. Heute zeugt der Nordflügel des Schlosses von dieser Zeit, als die Burg die Residenz der Gottorfer Herzöge war. Zwischen 1697 und 1703 wurde sie im Barock-Stil umgearbeitet und erweitert. Ab 1713 diente das neue Schloss dann als Sitz der Statthalter Dänemarks, das Teile Schleswigs besetzt hatte. Nach den Aufständen von 1848 machten die Dänen eine Kaserne aus dem Gebäude. Als solche wurde sie auch von den Preußen von 1867 bis 1945 genutzt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente Schloss Gottorf zunächst als Unterkunft für Flüchtlinge, ehe 1948 die Schleswig-Holsteinischen Landesmuseen hier einzogen. Heute beherbergt es das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, das Archäologische Landesmuseum und die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloß Gottorf. Dazu kommt der opulente Barockgarten mit dem Globushaus. In diesem finden Besucher eine Replik des berühmten Gottorfer Globus, ein Riesenglobus aus dem 17. Jahrhundert.
| Adresse: |
Landesmuseen Schloß Gottorf (Schleswig)
Schloß Gottorf
24837
Schleswig
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| Telefon: | +49 (0) 4621 8130 |
| Internet: | www.schloss-gottorf.de![]() |
| Öffnungszeiten: | April-Oktober: 10-18 Uhr; November-März: Di-Fr 10-16 Uhr Sa, So, Feiertag 10-17 Uhr. |
| Eintrittspreise: | 6 €, erm. 3 €. |