

Manche denken, Museen seien trocken. Dann haben sie noch nicht das Niedersächsische Landesmuseum Hannover besucht: Neben Kunst und Kultur aus aller Welt gibt es hier auch Fische, Amphibien und Reptilien zu sehen – und zwar lebendige Exemplare. Die Tiere gehören zu der naturkundlichen Sammlung und dem Vivarium. Dort erwarten Dinosaurier, Fossilien und geologische Bodenfunde auf Besucher und zeigen die Naturgeschichte Norddeutschlands.
Im gleichen, 1902 eröffneten Haus befindet sich ebenfalls die Niedersächsische Landesgalerie. Sie wartet mit Altären, Gemälden und Skulpturen des Mittelalters und der Renaissance auf sowie mit italienischen Werken des 14.-18. Jahrhunderts und des holändischen und flämischen Barock. Das 19. und frühe 20. Jahrhundert ist mit dänischen, deutschen und französischen Werken vertreten. Dazu gehört eine große Sammlung deutscher Impressionisten und früher Expressionisten mit Werkgruppen von Max Liebermann, Max Slevogt, Lovis Corinth und Paula Modersohn-Becker.
In der archäologischen Sammlung sind Überreste menschlichen Lebens von der Altsteinzeit bis in das Hochmittelalter versammelt. Ihr angegliedert ist das Niedersächsische Münzkabinett der Deutschen Bank mit über 40.000 Münzen, Medaillen, Abzeichen und Orden.
Mit der völkerkundlichen Sammlung hält das Landesmuseum eine der ältesten Sammlungen dieser Art in Deutschland. Die Ausstellungsstücke dokumentieren fremde Kulturen aus Amerika, Afrika, Ozeanien und Asien.
| Adresse: |
Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Willy-Brandt-Allee 5
30169
Hannover
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|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 511 9807 686 |
| Internet: | www.landesmuseum-hannover.niedersachsen.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Di-So 10-17 Uhr, Do 10-19 Uhr, Mo geschlossen. |
| Eintrittspreise: | 4 €, erm. 3 €. |