

In Kunstkreisen ist es bekannt, dass das Märkische Museum in Witten über eine einzigartige Sammlung deutscher Malerei und Grafik verfügt. 4.000 Gemälde, Skulpturen und Grafiken zählen zur Sammlung und vermitteln einen eindrucksvollen Überblick über ein Jahrhundert künstlerischen Schaffens in Deutschland.
In der Abteilung Expressionismus sind alle prominenten Protagonisten dieser Kunstrichtung vertreten: Pechstein, Kirchner, Nolde, Macke und insbesondere Erich Heckel, außerdem Münter, Campendonck und Felixmüller. Aus naheliegenden Gründen setzen westfälische Künstler wie Wilhelm Morgner und Christian Rohlfs einen besonderen Akzent. Wie durch ein Wunder hat „Die Flucht“ von Werner Scholz, eines der zentralen Werke der Sammlung, die Nazizeit überlebt. Die „Neue Sachlichkeit“, die sich als Gegenpol zum Expressionismus formierte, ist durch Namen wie Eberhard Viegener, Josef Wedewer und die aus Witten stammende Elisabeth Schmitz vertreten; durch Konrad Klapheck, Bruno Goller und viele andere Künstler wird der „Kritische Realismus“ repräsentiert. Surreale Tendenzen spielen in das Werk von Heinz Trökes, Karl Otto Götz und Bernard Schultze hinein; andere Künstler setzen sich mit Abstraktion, Geometrie und Kinetik auseinander. Beispielhafte Arbeiten von Adolf Fleischmann, Josef Albers und Leo Breuer belegen diese Strömungen. Für das „Deutsche Informel“ wartet die Wittener Sammlung mit Konvoluten auf, die in der Museumslandschaft konkurrenzlos ist. Aus Platzmangel ist nur ein Teil ausgestellt; eine Besichtigung der Sammlung ist aber nach Anmeldung möglich.
| Adresse: |
Märkisches Museum (Witten)
Husemannstr. 12
58452
Witten
|
|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 2302 581 2550 |
| Internet: | www.stadtwitten.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Di-So 10-13 und 14-17 Uhr. |
| Eintrittspreise: | Frei. |