

Alte Postkutschen aus deutschen Fürstentümern, sämtliche gelb lackierten Fahrzeuge des Postwesens vom Kraftrad bis zum Trabbi, eine der größten Telefonsammlungen der Welt. Fernmeldetechnik von ihren Ursprüngen im 19. Jahrhundert bis heute, erste Radiogeräte, der mit Goldfolie ummantelte Kopernikus-Satellit, dessen Zwillingsbruder durchs All gondelt und Europa mit Fernsehprogrammen versorgt.
Was im mit modernster Technik gesicherten, an verschiedenen Orten im Rhein-Main-Gebiet befindlichen Depots aufbewahrt wird, ist viele Millionen Euro wert und wird nie gleichzeitig gezeigt. Das Museum präsentiert nur etwa fünf Prozent seiner Kostbarkeiten, deren Gesamtwert ausschließlich an Versicherungswerten festzumachen ist. Zu sehen ist auch der erste selbstgebaute Telefonhörer von Philipp Reis aus dem Taunus, in den er 1861 den Satz „Das Pferd frisst keinen Gurkensalat“ sprach.
Die Herzen Technikinteressierter schlagen heftiger, Führungen, Kinder- und Medienwerkstatt lösen Erstaunen aus. Und selbst Kunstfreunde kommen auf ihre Kosten: Die Sammlung mit Werken von Carl Spitzweg und Joseph Beuys ausschließlich zum Thema Kommunikation ist bemerkenswert. Die Sammlung wurde 2004 zur neuen Dauerausstellung umgebaut. Das Motto heißt „Kommunikation satt“.
| Adresse: |
Museum für Kommunikation (Frankfurt a.M.)
Schaumainkai 53
60596
Frankfurt a.M.
|
|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 69 606 6000 |
| Internet: | www.museumsstiftung.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Di-Fr 9-18, Sa/So 11-19 Uhr. |
| Eintrittspreise: | 2 €, erm. 1 €. |