

Lieblich, putzig, idyllisch. Das relativ neue Frankfurter Museum, das den Namen seines Gründers, eines erfolgreichen Unternehmers trägt, hat sich ganz der Genremalerei verpflichtet. Das Haus Giersch beschränkt sich weitgehend auf die Retrospektive der Kunstart in der Region.
Die knapp 100 Bilder zeigen überwiegend „komische Situationen des Lebens“ von der Spinnstube bis in die Kaserne, von der Handwerksmanufaktur bis ins Ladengeschäft, vom Markt bis zur Bauernarbeit auf dem Feld. Nettigkeit und Detailverliebtheit stehen im Vordergrund, auffällig ist, so sagt Manfred Großkinsky, der Künstlerische Leiter, die „fehlende sozialkritische Tendenz“ und das häufige Vorkommen des Apfelweinmotivs. Dargestellt wird eine heile Welt, die allenfalls ein paar Kratzer abbekommen hat.
| Adresse: |
Museum Giersch (Frankfurt a.M.)
Schaumainkai 83
60596
Frankfurt a.M.
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| Telefon: | +49 (0) 69 6330 4128 |
| Internet: | www.museum-giersch.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Di-Fr 12-19, Sa/So 11-17 Uhr. |
| Eintrittspreise: | 4 €, erm. 2 €. |