

Reproduktionen antiker Skulpturen waren früher ein wichtiges Hilfsmittel in der Ausbildung für Künstler, Bildhauer, aber auch Altertumsforscher. Als die Münchner Ludwig- Maximilians-Universität 1865 einen Lehrstuhl für Klassische Archäologie einrichtete und der Archäologe Heinrich Brunn ihn übernahm, wurde kurz darauf auch eine eigene Abguss-Sammlung eingerichtet, in der wichtige klassische Skulpturen und Reliefs nachgebildet werden sollten.
Die Sammlung wuchs schnell und hatte bald beachtliche Ausmaße erreicht. Bis 1932 war sie mit insgesamt 2.398 Abgüssen eine der drei größten Deutschlands. Sie fiel größtenteils einem Bombenangriff im Jahre 1944 zum Opfer. Nach dem Krieg wurde die Sammlung mit dem sperrigen Namen „Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke“ dann systematisch wieder aufgebaut und hat heute immerhin wieder rund 1.780 Abgüsse aufzuweisen. Untergebracht ist sie im „Haus der Kulturinstitute“ an der Meiserstraße in unmittelbarer Nähe des Königsplatzes, im einstigen „Führerbau“ der NSDAP-Machtzentrale.
| Adresse: |
Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke (München)
Meiserstr. 10
80333
München
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|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 89 2892 7690 |
| Internet: | www.abgussmuseum.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Mo-Fr 10-20 Uhr. |
| Eintrittspreise: | Frei. |