

Vis á vis der Kunstsammlung grüßt Max Ernts Skulptur „Habakuk“ vom Sockel herunter, die hier in Anwesenheit des eigens aus Paris angereisten Künstlers 1971 aufgestellt wurde. In der Kunsthalle, die aus städtischer Trägerschaft entlassen wurde und sich nun als GmbH erprobt, hat die junge, noch nicht museumsreife Kunst ein Forum. Hier gibt es Ausstellungen zu gesellschaftspolitischen Themen, die oft kontrovers diskutiert werden und in Düsseldorfer Kunstkreisen für Gesprächsstoff sorgen.
Im Obergeschoss ist der Kunstverein der Rheinlande und Westfalen ansässig, der 1829 zur Förderung von Gegenwartskunst gegründet wurde. Der 4000 Mitglieder zählende Kunstverein, der größte in Deutschland, unterhält enge Bande zur Kunstakademie. Er engagiert sich für junge, internationale Kunst, organisiert Ausstellungen und widmet sich der Förderung und Vermittlung aktueller und ungewöhnlicher künstlerischer Ideen. Kunstliebhaber, Sammler und Spekulanten treffen sich bei den Vernissagen, schließlich lässt sich mit Geschmack und Gespür manch ein Kunstwerk erstehen, das wenige Jahre später ein Vielfaches kosten würde. Begehrt sind aus diesem Grund auch die Jahresgaben des Kunstvereins, die zu erschwinglichen Preisen angeboten werden. Mit Vorträgen, Performances, Künstlergesprächen und Reisen bietet der Kunstverein ein umfangreiches Programm. In jüngster Zeit entwickelten Künstler wie Richard Wright, Tacita Dean, Pawel Althamer und andere vielbeachtete Einzelausstellungen explizit für den Kunstverein, der im Jahr 2001 mit dem Jürgen-Ponto-Preis für sein aktuelles, konsequentes und radikales Programm ausgezeichnet wurde.
| Adresse: |
Kunsthalle und Kunstverein (Düsseldorf)
Grabbeplatz 4
40213
Düsseldorf
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|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 211 8996243 |
| Internet: | www.kunsthalle-duesseldorf.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Di-Sa 12-19, So 11-18 Uhr. |
| Eintrittspreise: | 5,50 €, erm. 3,50 €. |