

Das jüngste Ausstellungsforum der Landeshauptstadt befindet sich an einem spektakulären Ort. Unter der belebten Rheinuferpromenade, in einem ungenutzten Raum, der zwischen den Tunnelröhren für den Autoverkehr liegt, ist ein Ort für die junge Kunst entstanden, der unter dem Namen „KiT-Kunst im Tunnel“ firmiert. Der „Tunnelrestraum“ war schon nach der Fertigstellung der Rheinuferpromenade 1995 vorübergehend als Veranstaltungsort genutzt worden. 3,5 Millionen Euro hat die Stadt in den Umbau investiert.
Der Einstieg in den aus Beton gegossenen, 850 Quadratmeter großen Raum erfolgt von einem verglasten Pavillon auf der Promenade aus. Rund 55.000 Autos rauschen täglich an der Kunst vorbei; dank der über einen Meter dicken Betonwände sind sie allerdings nicht mehr zu hören. Über eine Länge von 140 Metern erstreckt sich der Tunnel, dessen Breite sich elliptisch geschwungen von zehn Metern auf nur einen Meter verringert. Diese Merkmale machen den architektonischen Reiz des ungewöhnlichen Ortes aus, dessen hauptsächliche Nutznießer vielversprechende junge und talentierte Künstler sein sollen; wie etwa die Akademie-Absolventen, die die Eröffnungsausstellung unter dem programmatischen Titel „Hotel Kerberos“ bestritten. Kerberos ist der vielköpfige Höllenhund, der die Unterwelt bewacht. Positionen aus der Klasse von Thomas Ruff machten die Fortsetzung. Außerdem soll sich die Avantgarde einer lebendigen und innovativen Mode- und Design-Szene hier präsentieren können. Das KIT wird kuratorisch von der Kunsthalle betreut.
| Adresse: |
KIT – Kunst im Tunnel (Düsseldorf)
Mannesmannufer 1
40213
Düsseldorf
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|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 211 8920769 |
| Internet: | www.kunst-im-tunnel.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Di-Sa 12-19, So 11-18 Uhr. |
| Eintrittspreise: | 4 €, erm. 3 €, Familienkarte 10 €. |