

Es ist ein Superlativ: das größte jüdische Museum Europas. Über ein halbes Jahrhundert nach dem Völkermord an den europäischen Juden stellt es deutsch-jüdische Geschichte von den frühesten Zeugnissen bis in die Gegenwart dar, ist eine Forschungs- und Dokumentationsstelle und ein Veranstaltungsort. Das Gebäude, nach Plänen des Architekten Daniel Libeskind, gehört zu den extravagantesten Bauten Berlins. Mit der eigenwillig blitzförmigen Architektur sei Libeskind „ein Monument der Verstörung gelungen“, lobt die Presse.
Die historische Dauerausstellung gibt Einblick in das Leben und die Schicksale deutschsprachiger Juden. Für die Museumsmacher gilt es, die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland zu zeigen, und wie diese die deutsche Gesellschaft geprägt und mitgestaltet hat. Ihr Credo: „Wir wollen lebendig machen, was zerstört wurde.“ Im Blitzbau-Museum geht nicht nur um die Darstellung deutsch-jüdischer Vergangenheit, es soll auch pädagogisch wirken, als Vorbeugung gegen Rassismus.
| Adresse: |
Jüdisches Museum (Berlin)
Lindenstraße 9
10969
Berlin
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|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 30 259 93300 |
| Internet: | www.juedisches-museum-berlin.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Mo 10-22 Uhr, Di-So 10-20 Uhr. |
| Eintrittspreise: | 5 €, erm. 2,50 €, Kinder bis 6 Jahre frei. |
| Nahverkehr: | U-Bahn:
U Hallesches Tor: U1, U6
Bus:
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