

Als die Hypovereinsbank das Groß-Ensemble der „Fünf Höfe“ an der edlen Einkaufsmeile Theatinerstraße von dem Schweizer Architektenteam Herzog de Meuron gestalten ließ, war von Anfang an ein repräsentativer Ersatz für die alte „Hypo-Kunsthalle“, die seit 1985 ein paar Häuser weiter auf beengtem Raum immerhin gut sechzig Ausstellungen gezeigt hatte, in diesem Areal vorgesehen. Und tatsächlich haben es die Architekten geschafft, ebenso funktionale wie architektonisch gelungene Ausstellungsräume in das verschachtelte Geviert aus denkmal- geschützten Alt- und hochmodernen Neubauten zu setzen. Mit Johann Georg Prinz von Hohenzollern gewann die Hypo-Kulturstiftung zugleich einen Ausstellungsleiter von Rang, schließlich war er zuvor viele Jahre lang Chef der Bayerischen Staats- gemäldesammlungen gewesen. Inzwischen hat er die Leitung an die Kunsthistorikerin Christiane Lange abgegeben.
Das Programm der Hypo-Kunsthalle ist erstrangig und dem gediegenen Geschmack des Theatinerstraßen-Publikums durchaus angemessen. Große Retrospektiven von welt- berühmten Künstlern, Überblicksschauen von kunst- geschichtlichen Epochen und Meisterwerke des Kunst- handwerks sind hier im etwa sechswöchigen Wechsel zu sehen.
| Adresse: |
Hypo-Kunsthalle (München)
Theatinerstr. 8
80333
München
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|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 89 224412 |
| Internet: | www.hypo-kunsthalle.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Tgl. 10-20 Uhr. |
| Eintrittspreise: | Je nach Ausstellung, Mo halber Preis. |