

Der Gropius-Bau, westlich des Grenzstreifens zwischen Kreuzberg und Mitte gelegen, fristete nach dem Zweiten Weltkrieg lange ein Mauerblümchendasein. Erst 1981 war das kriegszerstörte Gebäude mit Senatsmitteln wiederhergestellt. Seitdem besitzt es wieder den Charme des Königlichen Kunstgewerbemuseums, das Martin Gropius und Heino Schmieden im Stil der späten Schinkel-Schule hundert Jahre zuvor entwarfen.
In Glanz und Gloria erstrahlt besonders der Lichthof des zweieinhalbstöckigen Palazzos – und schlittert im Schein von Stuck, Gold und Marmor haarscharf am Kitsch vorbei. Mit den entsprechend imposanten Ausstellungen sorgte der Bau in den achtziger Jahren für frischen Wind in der provinziellen Kunstenklave West-Berlin. „Zeitgeist“ hieß die erste Sensation, die hier 1982 die Gegenwartskunst in weltstädtischen Ausmaßen ausbreitete und dabei der jungen, wilden Malerei aus Berlin zum Durchbruch verhalf.
Dies gab den folgenden Großprojekten im Haus die Richtung vor: Berlin suchte Anschluss an die globale Kulturindustrie und fand besonders in der Stiftung Deutsche Klassenlotterie einen freizügigen Finanzier. Verschiedene Organisationen besorgen seitdem die Inszenierungen von Kunst, Geschichte, Film oder Ethnologie. Ein Großteil der Ausstellungen wird mittlerweile von den Berliner Festspielen organisiert. Ob „Berlin-Moskau“ 1995, die „Sieben Hügel“ 2000 oder 2007 die große Cindy Sherman-Retrospektive – der Gropius-Bau ist aus der Berliner Kunstlandschaft nicht wegzudenken. Auch Berliner Museen geben Gastspiele: Das Deutsche Historische Museum dekorierte den Bau nach dem Motto „Einigkeit und Recht und Freiheit“ und feierte so die fünfzigjährige Bundesrepublik. In der jüngsten Vergangenheit sorgten Ausstellungen wie „Ägyptens versunkene Schätze“ und „Barock im Vatikan“ für anhaltenden Besucherandrang.
In Glanz und Gloria erstrahlt besonders der Lichthof des zweieinhalbstöckigen Palazzos – und schlittert im Schein von Stuck, Gold und Marmor haarscharf am Kitsch vorbei. Mit den entsprechend imposanten Ausstellungen sorgte der Bau in den achtziger Jahren für frischen Wind in der provinziellen Kunstenklave West-Berlin. „Zeitgeist“ hieß die erste Sensation, die hier 1982 die Gegenwartskunst in weltstädtischen Ausmaßen ausbreitete und dabei der jungen, wilden Malerei aus Berlin zum Durchbruch verhalf.
Dies gab den folgenden Großprojekten im Haus die Richtung vor: Berlin suchte Anschluss an die globale Kulturindustrie und fand besonders in der Stiftung Deutsche Klassenlotterie einen freizügigen Finanzier. Verschiedene Organisationen besorgen seitdem die Inszenierungen von Kunst, Geschichte, Film oder Ethnologie. Ein Großteil der Ausstellungen wird mittlerweile von den Berliner Festspielen organisiert. Ob „Berlin-Moskau“ 1995, die „Sieben Hügel“ 2000 oder 2007 die große Cindy Sherman-Retrospektive – der Gropius-Bau ist aus der Berliner Kunstlandschaft nicht wegzudenken. Auch Berliner Museen geben Gastspiele: Das Deutsche Historische Museum dekorierte den Bau nach dem Motto „Einigkeit und Recht und Freiheit“ und feierte so die fünfzigjährige Bundesrepublik. In der jüngsten Vergangenheit sorgten Ausstellungen wie „Ägyptens versunkene Schätze“ und „Barock im Vatikan“ für anhaltenden Besucherandrang.
| Adresse: |
Martin-Gropius-Bau (Berlin)
Niederkirchnerstraße 7
10963
Berlin
|
|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 30 254 860 |
| Internet: | www.gropiusbau.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Mi-Mo 10-20 Uhr, Di geschlossen. |
| Eintrittspreise: | Je nach Ausstellung. |
| Führungen: | Je nach Ausstellung.Führungen bitte erfragen unter Tel. 030 2 66 36 66 oder fuehrungen@smb.spk-berlin.de |
| Nahverkehr: | Bus:
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