

König Ludwig I. legte den Grundstock für diese weltweit bedeutende Sammlung: Der idealisierten antiken Kultur. Ihr ließ er mit dem Königsplatz, damals noch vor den Toren der Stadt, eine neue Heimat errichten – mit dem Tor der Propyläen und zwei Ausstellungshäusern, griechischen Tempeln nachempfunden. In einem davon, auf der Nordseite des Platzes, ist die Glyptothek untergebracht, eine Sammlung griechischer und römischer Skulpturen aus der Antike.
Ludwig stellte sie in den Jahren 1806 bis 1830 selbst zusammen. Mit seinem Privatvermögen erwarb er die bedeutendsten Stücke der heutigen Sammlung, unter anderem ließ er im Jahr 1813 das wichtigste Schaustück der bekannten Sammlung ersteigern, die wertvollen Giebelfiguren des Aphaia-Tempels von Ägina, den so genannten „Ägineten-Fries“. Aber auch der berühmte „Barberinische Faun“, um 220 vor Christus entstanden, gehört zu den Prunkstücken der Sammlung und zu den Lieblings- skulpturen der Münchner. Weitere Hauptwerke der Sammlung sind die Medusa Rondandini, das Grabrelief der Mnesarete und die so genannte „Trunkene Alte“. Einen internationalen Ruf hat sich die Glyptothek übrigens auch durch ihre Restauratorentätigkeit erworben, indem sie zum Beispiel die ursprüngliche Farbigkeit der klassischen Skulpturen in komplizierten Rekonstruktionsverfahren wieder herstellte.
| Adresse: |
Glyptothek (München)
Königsplatz 3
80333
München
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|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 89 286 100 |
| Internet: | www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Di/Mi/Fr-So 10-17, Do 10-20 Uhr. |
| Eintrittspreise: | Di-Sa 3,50 €, erm. 2,50 €, So 1 €. |