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Geldmuseum (Frankfurt a.M.)

Presse Notgeld
Notgeld (Foto: Geldmuseum der Deutschen Bundesbank)
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Geld ist nützlich. Geld ist geil. Aber so unsinnlich. Die Geschichte des wichtigsten Tauschmittels der Welt und nicht zuletzt des Zentralbank-Systems zu vermitteln, ist kein leichtes Unterfangen. Die Sache war einfacher, als „pecus“, das Rind, noch bevorzugtes Tauschmittel war. Daraus machten die Römer, den Wiederkäuer fest im Blick, „pecunia“, und damit fingen Neid, Gier und Verbrechen an, aber auch Wirtschaft, und Wohlstand.

Frankfurt

Geschichte und Funktionsweise der Geldpolitik werden in der Dauerausstellung erläutert, Wechselausstellungen klären im Detail auf. Audiovisuell und interaktiv ist das Geldmuseum, bis hin zu Computersimulationen, bei denen Otto Normalbürger die gesamte Geldmenge steuern kann, um ihren Einfluss auf die Volkswirtschaft positiv zu gestalten. Neben der Muße der Betrachtung von Zahlungsmitteln aus aller Welt, darunter Kuriosa wie eine Münze mit dem Porträt einer ganz und gar nicht umwerfend schönen Kleopatra oder dem ersten Papiergeld im alten China, ist hier auch Bereitschaft vonnöten, sich in komplizierte Zusammenhänge hineinzudenken. Zum Gelde drängt, am Gelde hängt doch alles. Dieser Spruch wird fragwürdig angesichts geschredderter, zu so genannten Briketts geformter Banknoten, die nach der Umstellung zum Euro aus dem Verkehr gezogen wurden.

Adresse: Geldmuseum (Frankfurt a.M.) Wilhelm-Eppstein-Str. 14
60431   Frankfurt a.M.
Telefon: +49 (0) 69 9566 3073
Internet: www.geldmuseum.de(Externer Link)
Öffnungszeiten: Mo/Di/Do-So 10-17, Mi 10-21 Uhr.
Eintrittspreise: Frei.

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