

Die Villa des Geologieprofessors Credner von 1895 ist eigenwillig gebaut, an sie angefügt wurde 1998 ein geradliniger Kastenbau von Peter Kulka. Gezeigt werden aktuelle Arbeiten von zu Ruhm gelangten Sachsen wie Neo Rauch oder Gotthard Graubner und Talenten aus der halben Welt. Künstler genießen Atelieraufenthalte und können sich auch in der Bibliothek mit ihren 15.000 Bänden umsehen, deren Sammlungsschwerpunkt die Kunst der 1990er Jahre ist. Das Galeriencafé mit ganz eigenem Stilmix ist zugleich ein Kunstwerk, es wird jedes Jahr neu gestaltet.
Sehr verdient gemacht um diese Sammlung hat sich der süddeutsche Unternehmer Arend Oetker, der bereits vor der Wende mit der Leipziger Einrichtung Kontakt aufgenommen hatte. Heute ist er Patron und Mäzen der Galerie, die Kunstsammlung des Bundes der Deutschen Industrie (BDI) bildet den Grundstock. Der „Künstler des Unternehmertums“ (FAZ) entschied sich für Leipzig, weil er den Geist der Stadt schätzt. „Ich finde, dass von der Rathausspitze bis zum letzten Vorort ein außerordentlicher Geist herrscht, der zupackend ist und sich von Schwierigkeiten nicht gleich in Resignation treiben lässt“, sagt er.
| Adresse: |
Galerie für Zeitgenössische Kunst (Leipzig)
Karl-Tauchnitz-Str. 11
04107
Leipzig
|
|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 341 140810 |
| Internet: | www.gfzk.de |
| Öffnungszeiten: | Di- Fr 14:00 - 19:00, Sa- So 12:00 - 18:00 |
| Eintrittspreise: | GfZK- 1, GfZK- 2: 5€/ erm. 3€; GfZK- 1 + GfZK- 2: 8€/erm. 4€. Jeden Mittwoch freier Eintritt. |