

Das alles gibt’s durch Gips. Abgegossen und in Marmor gehauen stehen aufgereiht preußische Prinzessinnen, Denker und Forscher im Kirchenschiff herum. Wir begegnen Immanuel Kant, Alexander und Wilhelm von Humboldt oder der Prinzessin Luise von Preußen – preußische Köpfe aus dem 19. Jahrhundert, der Zeit Karl Friedrich Schinkels.
Von dem großen Baumeister stammt der rote Backsteinbau der Friedrichswerderschen Kirche, 1824-30 errichtet, ein Hauptwerk der deutschen Neugotik, das nun nicht der Preisung des Herrn dient, sondern der Entfaltung eines Panoramas klassizistischer Bildhauerei. Den Zweiten Weltkrieg überlebte das Gotteshaus schwer beschädigt, erst 1987 wurde es nach langjähriger Restaurierung als eine neue Dependance der Nationalgalerie seiner neuen Bestimmung zugeführt und bekam einen Beinamen angefügt: „Schinkelmuseum“. Im Emporengeschoss ist folglich eine Dokumentation zum Leben und Werk Schinkels zu sehen, dazu Reproduktionen seines zeichnerischen und druckgrafischen Werks. Den Mittelpunkt bilden jedoch die insgesamt 90 ausgestellten Skulpturen, darunter der Originalgips von Johann Gottfried Schadow für die Marmorgruppe der preußischen Prinzessinnen. Mit diesen Arbeiten entfaltet sich Glanz und Gloria preußischer Bildhauerei zwischen Klassik und Romantik.
| Adresse: |
Friedrichswerdersche Kirche (Berlin)
Werderscher Markt 1
10117
Berlin
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| Telefon: | + 49 (0) 30 208 1323 |
| E-Mail: | fuehrungen@smb.spk-berlin.de |
| Internet: | www.smb.spk-berlin.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Mo-So 10.00 - 18.00 Uhr. |
| Eintrittspreise: | Frei. |
| Führungen: | Führungen bitte erfragen unter Tel. 030 2 66 36 66 oder fuehrungen@smb.spk-berlin.de |
| Nahverkehr: | Tram:
Am Kupfergraben: M1
Bus:
U-Bahn:
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