

Ein Besuch im Museum ähnelt einer Zeitreise: Die Besucher gehen an den Überbleibseln vergangener Jahrhunderte vorbei und versuchen sich vorzustellen, wie es wohl damals gewesen sei. Das Focke-Museum gehört zu den Museen, in denen das besonders deutlich wird. Grund: Es besteht aus fünf Gebäuden, das älteste fast 450 Jahre alt. Gemeinsam beherbergen sie eine Sammlung zu 1200 Jahren Kunst und Kultur in Bremen.
Im 1964 eröffneten Haupthaus sind einige der Höhepunkte der Sammlung ausgestellt. Dazu gehören der Rolandskopf, Borgwart-Autos und die Sandsteinfiguren des Bremer Rathauses.
Das Haus Riensberg stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und war früher ein Gutshaus. In ihm finden Besucher Interessantes zum Thema Glaskunst und Wohnkultur; für die Kleinen gibt es hier das Kindermuseum. Gleich nebenan ist die Scheune des Gutshofes, der Eichenhof. Hier geht es um die Ur- und Frühgeschichte der Region Bremen.
Das Haus Mittelsbüren ist das älteste Gebäude im Museumspark: Das Bauernhaus wurde 1586 erbaut. 1961 musste das Dorf Mittelsbüren einem Industriepark weichen. Das Haus wurde abgetragen und 1964 als Museum in Bremen wiederaufgebaut. In seinen Räumen erfahren Besucher mehr über Hausbau, Landwirtschaft und Industrieansiedlung auf dem Land. Mit Landwirtschaft beschäftigt sich auch die Tarmstedter Scheune von 1803: Viehzucht, Feldbestellung, Heugewinnung, Milchwirtschaft, Bienenzucht und Torfgewinnung heißen hier einige der Themen.
Als jüngtes Gebäude ist 2002 das Schaumagazin hinzugekommen. Wie der Name schon sagt, werden hier die Ausstellungsstücke des Museums gelagert: Auf zwei von drei Etagen dürfen Besucher einen Blick auf die Schätze des Museums werfen.
| Adresse: |
Focke-Museum Bremen
Schwachhauser Heerstr. 240
28213
Bremen
|
|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 421 699 600 0 |
| Internet: | www.focke-museum.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Di 10-21 Uhr, Mi-So 10-17 Uhr. |
| Eintrittspreise: | 4 €, erm. 2 €. |