

Der Glauburg-Bunker wurde vor dem Zweiten Weltkrieg als bombensicherer Schutzraum unter einem Gründerzeithaus angelegt. Er liefert das Ambiente für ein spektakuläres Museum, das Wissenschaft zum Anfassen bietet. Gegründet wurde es 1994 von Gerhard Stief, einem wissenschaftsbegeisterten Unternehmer, der viel Geld investierte, um seine Faszination mit anderen zu teilen.
Erwachsene und Kinder tauchen ein in die Welt des 3D, der optischen Täuschungen und interaktiven Kunstwerke. Neben technischen Besonderheiten werden auch Eigenarten wie Schallphänomene erlebbar. Durch Handbewegungen werden Rhythmus- und Tonsequenzen der Rock’n’Roll-Maschine ausgelöst, dazu lässt es sich gut tanzen.
Am „Theremin“ kann man ebenfalls durch Handbewegungen einen elektronischen Sound variieren. Das nach seinem russischen Erfinder in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geschaffene ungewöhnliche Musikinstrument funktioniert dadurch, dass mit Hilfe seiner zwei Antennen ein elektrisches Feld kreiert wird. Dringt der Besucher darin ein, kommt es zu Störungen, die akustisch hörbar und gelenkt werden können. Durch eine kontinuierliche Tastenfolge auf Escher’s Piano steigen die Töne in unendliche Höhen und Tiefen, meint man jedenfalls – dabei fällt der Zuhörer auf eine Täuschung seines Gehirns herein.
Die Sammlung an Prismen- Raster-Wackelbildern gilt weltweit als unvergleichlich. Auch stereoskopische Fotografien und Grafiken, Hologramme und Vexierbilder lassen staunen. In diesem Museum ist schon so mancher Besucher in höchste Verblüffung versetzt worden.
| Adresse: |
Explora Museum +Wissenschaft + Technik (Frankfurt a.M.)
Glauburgplatz 1
60318
Frankfurt a.M.
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| Telefon: | +49 (0) 69 788888 |
| Internet: | www.exploramuseum.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Di-So 11-18 Uhr. |
| Eintrittspreise: | 8 €, erm. 6 €, Kinder unter 12 J. 5 €. |