

Die älteste noch erhaltene Werkssiedlung im Ruhrgebiet ist die Kolonie Eisenheim im Stadtteil Osterfeld. Sie wurde von der Hüttengewerkschaft und Handlung Jacobi, Haniel & Huyssen zwischen 1844 und 1901 errichtet. Um die Jahrhundertwende wohnten in den 51 Häusern etwa 1.200 Menschen. 38 der zweigeschossigen Reihen- und Doppelhäuser sind erhalten geblieben.
Schon Ende der fünfziger Jahre sollte die Siedlung abgerissen werden – ein Vorhaben, dem sich die Bewohner energisch widersetzten. Sie gründeten 1972 eine Bürgerinitiative für den Erhalt, und schon ein Jahr später wurden die ersten Bereiche unter Denkmalschutz gestellt. Bis Anfang der achtziger Jahre wurden die Häuser unter Mitwirkung der Bewohner dann saniert. Die Waschhäuser der Siedlung wurden zum Volkshaus, zum Kinderhaus und zum Museum ausgebaut. Für diese Leistung wurde die Kolonie Eisenheim mit dem Kulturpreis der kulturpolitischen Gesellschaft ausgezeichnet.
Das Museum informiert mit einer Ausstellung über Gründung und Entwicklung der Siedlung, über den Kampf ihrer Bewohnerinnen und Bewohner um Abriss und Erneuerung und natürlich auch über Alltag und Leben in Eisenheim.
| Adresse: |
Kolonie Eisenheim (Oberhausen)
Berliner Straße 10
46117
Oberhausen
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| Telefon: | +49 (0) 1805 74 34 65 |
| Internet: | www.rim.lvr.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Sonn- und feiertags von Ostersonntag bis 31.10. jeweils 10-17 Uhr. |
| Eintrittspreise: | 1,50 €, erm. 0,50 €, Gruppenführungen 35 €. |
| Führungen: | Gruppenführungen ganzjährig nach Voranmeldung. |