

Der Leipziger Druckmaschinenadel war eine stolze Zunft. Er stand auf Löwenfüßen und war umschwärmt von mächtigen Vögeln, hantierte mit Gießlöffeln und Setzkästen mit blinkenden Bleilettern, mit Schriftmatrizen einer um 1572 geschnittenen Fraktur und Metallbuchstaben. Es hinterließ Maschinen und Schmelzöfen, Handpressen und eine Art von vorsintflutlichen Schreibmaschinen.
Gedrucktes war ein Kunstwerk. Das Museum erzählt von einer alten Kulturtechnik, ohne die wir heute nicht wären, wo wir sind. Zugleich ist es Werkstatt, der Besucher kann mitverfolgen, hören und riechen, wie Druckerarbeit schmeckt. Und wenn er will, kann er hier und da auch selber mal mit anpacken und probieren.
| Adresse: |
Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstr. 38
04229
Leipzig
|
|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 341 231620 |
| Internet: | www.druckkunst-museum.de |
| Öffnungszeiten: | Mo-Fr 10-17, Sa geschl., So 11-17 Uhr, Feiertage bitte telefonisch erfragen |
| Eintrittspreise: | 4 Euro, erm. 2 Euro/ Kinder bis 16 Jahre: 1,50 Euro |