

Diese Burg am Saaleufer ist mehr als 1.000 Jahre alt, war Regierungssitz und widerstand den Wüsteneien des Dreißigjährigen Krieges. Sie hockt dort als Bollwerk mit markantem Turm auf einem Porphyrfelsen, wo es im Saaletal am romantischsten ist. Riesige Kohorten der romantischen Literatur, u.a. die Wandervögel, haben hier in den vergangenen Jahrhunderten beim Sonnenuntergang und einem herrlichen Ausblick über die Stadt über die Schönheit des Lebens meditiert.
Seit 1922 ist die Giebichenburg ein Ort der künstlerischen Auseinandersetzung, im Gebäude ist die Hochschule für Kunst und Design mit Werkstätten und Ateliers untergebracht, Ausstellungen und Performances laufen ständig. Dabei suchen Dozenten – unter ihnen der derzeit populäre Hallenser Maler Moritz Götze, Repräsentant der deutschen Popmalerei mit Arbeiten, die es bis ins Bundeskanzleramt geschafft haben, und großen Erfolgen im Ausland – und Absolventen den Abgleich mit anderen Kunstszenen. Osteuropäische Künstler stellen hier ebenso aus wie das „Design Forum Finnland“ aus Helsinki und US-Pinselartisten, Newcomer ebenso wie altgediente Meister. Es gibt Werk-, aber auch Themenausstellungen, die verschiedene Künstler unter einem Aspekt präsentieren. Und das alles in einer unvergleichlich romantischen Umgebung.
| Adresse: |
Burg Giebichenstein Halle
Seebener Str. 1
06003
Halle
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| Telefon: | +49 (0) 345 523 3857 |
| Internet: | www.burg-halle.de![]() |
| Öffnungszeiten: | April-Okt. Di-Fr 9-18, Sa/So 9-18.30 Uhr. |
| Eintrittspreise: | 2,10 €, erm. 1,30 €, Do frei. |