

Das Bröhan-Museum ist das Landesmuseum für Jugendstil, Art Déco und Funktionalismus (1889-1939). 1982 schenkte Karl H. Bröhan die ganze Sammlung dem Land Berlin, und dafür trägt das Museum jetzt seinen Namen. Etwa 2.500 Exponate aus Glas, Keramik, Porzellan, Silber und Metall stellen in Kombination mit Möbeln, Teppichen, Beleuchtungskörpern, Grafiken und Gemälden repräsentativ die Zeitspanne vom Jugendstil als Wegbereiter der Moderne bis zum Art Déco und Funktionalismus dar. Darunter sind Arbeiten des französischen und belgischen Art Nouveau, des deutschen und skandinavischen Jugendstils sowie Ensembles des französischen Art Déco. Im Obergeschoss ist jeweils ein Raum dem belgischen Jugendstilkünstler Henry van de Velde und dem Wiener Sezessionskünstler Josef Hoffmann gewidmet.
Zum Bestand des Bröhan-Museums in der 1892/93 erbauten spätklassizistischen ehemaligen Infanteriekaserne des Schlosses Charlottenburg gehört auch eine außergewöhnlich reiche Porzellansammlung bedeutender Manufakturen von KPM Berlin, Kgl. Kopenhagen, Meißen, Nymphenburg bis zu Sèvres, Rozenburg und Bing & Gröndahl. Wenn da eine Tasse runterfällt, wird’s teuer. Aber es muss hier ja glücklicherweise niemand Geschirr spülen.
| Adresse: |
Bröhan-Museum (Berlin)
Schloßstraße 1a
14059
Berlin
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| Telefon: | +49 (0) 30 326 90600 |
| Internet: | www.broehan-museum.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Di-So 10-18 Uhr, Mo geschlossen. |
| Eintrittspreise: | 5 €, erm. 4 €, Kinder bis 12 frei. |
| Nahverkehr: | Bus:
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