

Das wohl kleinste Museum in Hamburg ist dem Komponisten Johannes Brahms gewidmet. Unweit des Museums für Hamburgische Geschichte findet es sich in einer verwunschenen Gasse mit Kopfsteinpflaster und niedrigen Häusern. Es sind Rekonstruktionen barocker Bauten, die der Hamburger Kaufmann Alfred Toepfer nach der Zerstörung der Originale im Zweiten Weltkrieg zwischen 1967 und 1970 errichten ließ. Kurz darauf zog das 1971 gegründete Brahms-Museum Hamburg in eines der Fachwerkhäuser in der Peterstraße ein.
Auf zwei Etagen vermittelt die Sammlung ein ebenso wissenschaftliches wie persönliches Bild von Johannes Brahms, der 1833 in Hamburg geboren wurde und 1897 in Wien verstarb. Denn neben Partituren, Manuskripten und Briefen zeigt das Haus allerlei persönliche Dokumente. Darunter Gegenstände des täglichen Gebrauchs wie Tassen und Löffel, Erinnerungsstücke wie ein Sticknadeletui oder Rezepte, die er sich von seiner Mutter nach Wien schicken ließ. Die lebensnahe Präsentation ergänzen Bildnisse, die den Komponisten in unterschiedlichen Lebensaltern zeigen. Und für Brahms-Forscher hält die Bibliothek seltene Bücher zu seiner Biografie bereit.
| Adresse: |
Brahms-Museum Hamburg
Peterstraße 39
20355
Hamburg
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|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 40 4191 3086 |
| Internet: | www.brahms-hamburg.de |
| Öffnungszeiten: | Di-So 10-17 Uhr, 24. + 25. + 31. Dezember, 1. Januar geschlossen |
| Eintrittspreise: | 4 Euro, ermäßigt 2 Euro |