

Rapsgelb strahlt der Teppich mit dem rätselhaften Buchstaben-Puzzle der Architekten Kühn Malvezzi in der Sommersonne. Auf dem Museumsvorplatz tummeln sich Nachbarskinder, begehren Einlass ins Atelier Bunter Jakob. Touristen fotografieren sich mit der „Dreiheit“, einer baumartig ausladenden Edelstahlplastik von Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff. Sie ist eine von elf Skulpturen, die dem Besucher den Weg vom Jüdischen Museum und vom Check Point Charlie zur Berlinischen Galerie weisen.
Das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, eines der jüngsten und eigenwilligsten Ausstellungshäuser, ist zurückgekehrt in die reiche Kulturlandschaft der Hauptstadt. In dem umgebauten ehemaligen Glaslager breitet es in einer funktionalen Architektur mit überraschenden Durchbrüchen und Einblicken eine Auswahl aus den 600 000 Objekten seiner international renommierten Sammlung aus: die „alten“ Secessionisten und die Jungen Wilden, Dada und Fluxus, Expressionismus und Neue Sachlichkeit, die osteuropäische Avantgarde, die Stadt unter den Trümmern des Krieges, das zweigeteilte Berlin und die internationale Szene der neuen Metropole. Flankiert durch Wechselausstellungen mit Klassikern der Moderne – wie den Brücke-Künstlern (Gastausstellung des Brücke-Museums Berlin) oder der Dadaistin Hannah Höch und den Fotografen Erich Salomon und Sasha Stone – und aktuellen Positionen der in Berlin lebenden internationalen Künstlerschaft.
| Adresse: |
Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124
10969
Berlin
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|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 30 789 02600 |
| Internet: | www.berlinischegalerie.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Mi-Mo 10-18 Uhr, Di geschlossen. |
| Eintrittspreise: | 6 €, erm. 3 €, jeden ersten Montag im Monat frei, Kinder u. Jugendliche bis 18 Jahre frei. |
| Nahverkehr: | Bus:
Lindenstr./Oranienstr.: 248, N42, M29 Waldeckpark: 248, N42, M29 Alexandrinenstr.: M29 Kommandantenstr.: 248, N42 Jüdisches Museum: 248, N42 |