

Rund 18.000 Exponate aus unterschiedlichsten Epochen und Richtungen machen die ziemlich heterogene Sammlung zu einem Museum mit drei Spezialgebieten: der Kunst- geschichte, des Kunstgewerbes und der Kulturgeschichte. Der Rundgang durch das Museum an der Prinzregenten- strasse ist von Saal zu Saal eine Überraschung. Mal gibt es altgotische Tafelbilder zu sehen, dann wieder Kirchenplastik aus der Renaissance. Vom Mittelalter bis zum Jugendstil sind alle nur denkbaren künstlerischen und kunsthand- werklichen Objekte aus bayerischer Produktion vertreten. Nicht nur Gemälde und Skulpturen, sondern auch Ritterrüstungen, Musikinstrumente, Taschenuhren, Gobelins, Kirchenschmuck, Tafel, Porzellan und Fayencen aus den Manufakturen Nürnberg, Bayreuth, Künersberg und Ansbach. Man findet hier alte Stadtmodelle aus dem 16. und aus dem 19. Jahrhundert, und auch das Original des berühmten, handgeschnitzten Sandtnerschen Stadtmodells vom Ende des 16. Jahrhunderts.
Im Untergeschoss, hat die volkskundliche Abteilung des Hauses ihren Platz. Hier gibt es originalgetreu nachgebaute alte Bauernstuben aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die zeigen, wie man früher auf dem Lande gelebt hat – und auch, wovon man gelebt hat. Von der Frömmigkeit der Bayern zeugt eine weitere, einmalige Abteilung des Hauses, die besonders in der Adventszeit von Münchner Familien gerne frequentiert wird: die Sammlung mit historischen Weihnachts- krippen aus dem gesamten Alpenraum inklusive Italien, die insgesamt mehrere Tausend Figuren umfasst.
| Adresse: |
Bayerisches Nationalmuseum (München)
Prinzregentenstr. 3
80538
München
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| Telefon: | +49 (0) 89 211 2401 |
| Internet: | www.bayerisches-nationalmuseum.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Di/Mi/Fr-So 10-17, Do 10-20 Uhr. |
| Eintrittspreise: | Di-Sa 5, erm. 4, So 1 €. |