

Die weißen Viertelkreise, die die Frontalansicht des Bauhaus-Archives bekrönen, gehören fest zur Kultursilhouette Berlins. Direkt am Landwehrkanal gelegen, wirken die gebrochenen Dachwellen eher wie futuristische Dampferschornsteine denn wie ein Tageslicht spendendes Fensterdach. Im Archiv darunter wartet auch kein Aktenstaub, sondern Kunst und Kunstgewerbe aus dem frühen 20. Jahrhundert.
So steht in der ständigen Sammlung des Bauhaus-Archivs das große Originalmodell des Dessauer Bauhaus-Gebäudes von 1925. Weiß, rechtwinklig, funktional und seiner Entstehungszeit weit voraus. Aber auch der „Licht-Raum-Modulator“ von Lászlo Moholy-Nagy, das zweite Prunkstück der Ausstellung, ist ein Überflieger. Die erste Skulptur, die Licht und Bewegung vereint, zudem den Ausstellungsraum integriert und dabei noch interaktiv ist: Per Knopfdruck drehen sich die Spiegel, Metallgitter und Kunststoffplatten der Kunstmaschine. Von Herbert Bayers Typografien über die Teekannen von Marianne Brandt bis zu Marcel Breuers Stühlen reicht der Bestand an Designobjekten. Architekturpläne und -modelle, sowie experimentelle Fotografien komplettieren die Sammlung. Außerdem besitzt das Haus ein Fotoarchiv zur Geschichte des Bauhauses und eine Spezialbibliothek. Ein Teil dieser Schätze wird in der ständigen Ausstellung „Das Bauhaus: Weimar – Dessau – Berlin 1919-1933“
| Adresse: |
Bauhaus-Archiv (Berlin)
Klingelhöferstraße 14
10785
Berlin
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| Telefon: | +49 (0) 30 254 0020 |
| Internet: | www.bauhaus.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Mi-Mo 10-17 Uhr, Di geschlossen. |
| Eintrittspreise: | Sa, So, Mo 7 €, erm. 4 €; Mi, Do, Fr 6 €, erm. 3 €. |
| Nahverkehr: | Bus:
Nordische Botschaften/Adenauer-Stiftung: 100, 106, 187, 200, N26 Hiroshimasteg: M29 Köbisstr.: M29 Tiergartenstr.: 200 Lützowplatz: 100, 106, 187, N26, M29 |