

Bayern ist seit rund 120.000 Jahren besiedelt, und diese Zeit ist hier im Haus an der Lerchenfeldstraße bis auf das letzte Jahrtausend dokumentiert. Im „Museum für Vor- und Frühgeschichte“, so der zweite Name der Institution, wird man in vier Abteilungen durch die Jahrtausende geführt: zwei für die Vorgeschichte, eine für die Römerzeit und eine für das frühe Mittelalter. Die Archäologische Staatssammlung geht in den ersten Ansätzen zurück bis auf die Gründung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 1759, aber erst König Max I. Joseph ordnete 1807 dann die Einrichtung einer „Centralstelle für Untersuchung und Aufsammlung der im ganzen Lande gefundenen urgeschichtlichen Altertümer“ an.
Heute ist die Staatssammlung eines der größten und reich- haltigsten regionalen Museen zur Vor- und Frühgeschichte und zur Römerzeit in Deutschland überhaupt. Auf zwei Stockwerken lernt man die diversen Epochen von der Altsteinzeit bis hin zu Karl dem Großen kennen. Rätselhafte Kult- und Kunstgegenstände aus der Jungsteinzeit, Bronzemasken und Urnen sowie Münzen aus jenen Tagen, als die Kelten Bayern besiedelten, Glasfunde und Mosaike aus der Römerzeit sind ebenso vertreten wie byzantinischer Schmuck und Grabbeigaben aus dem frühen Mittelalter, wie die überreich geschmückte „Bügelfibel der Uffila“ aus einem alemannischen Fürstengrab im fränkischen Wittislingen. Man hat sich große Mühe gegeben, den etwas sperrigen Stoff der Vorgeschichte auch für Kinder ansprechend darzustellen, beispielsweise durch die Rekonstruktion eines Hügelgrabs aus der Urnenfelderzeit oder, in einem anderen Saal, die Nachbildung eines römischen Speisezimmers.
| Adresse: |
Archäologische Staatssammlung (München)
Lerchenfeldstr. 2
80538
München
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| Telefon: | +49 (0) 89 211 2402 |
| Internet: | www.archaeologie-bayern.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Di-So 9-16.30 Uhr. |
| Eintrittspreise: | Di-Sa 2,50 €, erm. 0,50-1,50 €, So 1 €. |