

Bereits 1877 gegründet, umfassen die Sammlungen dieses Museums 6000 Jahre verschiedener Kulturen und beinhalten europäisches Kunsthandwerk vom 12. bis zum 21. Jahrhundert, nämlich Design, Buchkunst und Grafik, Islamische Kunst, Kunst und Kunsthandwerk Ostasiens und sogar Digital Craft. Dabei wird angewandte digitale Kunst thematisiert. Kinder und junge Leute vor allem sind aufgefordert, im „lern.lab“ mit digitaler Technik zu experimentieren. Die höchst unterschiedlichen Werke zeigen durchgängig ein hohes Niveau und zeichnen sich auch dadurch aus, dass Material meisterhaft verwendet wurde. Das betrifft buddhistische Stelen ebenso wie iranische Keramik oder Designerstühle aus dem 20. Jahrhundert.
Der Bau selbst ist ein Erlebnis, er umfasst die Villa Metzler – ein Frankfurter Bürgerhaus von 1803, als pompöses Sommerhaus angelegt -, und den kubistischen, weitläufigen und lichtdurchfluteten Neubau des New Yorker Stararchitekten Richard Meier. Sonderausstellungen nutzen den Dialog mit der Architektur, schaffen überraschende Inszenierungen und reflektieren auf vielfältige Weise die Sammlungsinhalte zwischen Tradition und Avantgarde. Jeden ersten Mittwoch im Monat lädt die „école du gout“, eine Geschmacksschule, Genießer zur Sonderführung ein (45 €). Das hat Stil.
| Adresse: |
Museum für Angewandte Kunst (Frankfurt a.M.)
Schaumainkai 17
60594
Frankfurt a.M.
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|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 69 2123 4037 |
| Internet: | www.museumfuerangewandtekunst.frankfurt.de![]() |
| Eintrittspreise: | 5 €, erm. 2,50 €. |