

Kunstsinnige Fürsten gab es in Bayern eine ganze Menge, angefangen bei Herzog Albrecht V., der eine erste „Wunderkammer“ in der Münchner Residenz einrichtete. Ludwig I. ließ die über das Land verteilten Sammlungen schließlich in München zusammenführen und gab den Bau der Alten Pinakothek bei Leo von Klenze in Auftrag, der das Gebäude zwischen 1826 und 1836 errichtete. Es steht heute noch, trotz enormer Kriegsschäden.
Mehr als 700 Gemälde aus der Zeit vom 14. bis zum 18. Jahrhundert sind hier zu sehen: Dürers „Vier Apostel“, Roger van Weydens „Dreikönigsaltar“, das riesige „Große Jüngste Gericht“ von Peter Paul Rubens, das „Schlaraffenland“ von Pieter Brueghel oder auch das Lieblingsbild der Münchner, Albrecht Altdorfers „Alexanderschlacht“ von 1529. Vom Mittelalter bis zum Rokoko sind hier beinahe alle berühmten Künstler vertreten. Neben den bereits erwähnten Werken gibt es eine große Anzahl anderer bedeutender Gemälde von Brueghel, Dürer, Raphael und Rubens; einzelnen Künstlern sind sogar ganze Säle gewidmet.
| Adresse: |
Alte Pinakothek (München)
Barer Str. 27
80333
München
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|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 89 2380 5216 |
| Internet: | www.pinakothek.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Di 10-20, Mi-So 10-17 Uhr. |
| Eintrittspreise: | Di-Sa 5,5, erm. 4, So 1 €. |