

Gleich neben Spicy’s, am Sandtorkai 32, befindet sich das Afghanische Museum. Anhand von rund 300 Exponaten vermittelt es die eindrucksvolle Kultur des Landes. Es informiert über Geschichte, Sitten und Bräuche, nicht aber über Politik und Religion. Gegründet hat es ein Teppichhändler 1998 aus Liebe zu seinem Land. In dem 100 Jahre alten Speicher, in dem zuvor seine Teppiche lagerten, erzählen nun eine Backstube und ein Teehaus vom täglichen Leben vor den jahrzehntelangen Kriegen.
Inszenierungen stellen verschiedene Berufe vor. Ein Schumacher, ein Teppichknüpfer und ein Porzellandoktor sind lebensecht in ihrer Umgebung zu sehen. Außerdem vermittelt historisches Kunsthandwerk einen Eindruck von der Pracht islamischer Kunst. Und in Nachbauten von Baudenkmälern bleibt wenigstens die Erinnerung an das kulturelle Erbe erhalten. So thront hier noch der große Buddha von Bamiyam, der im Original zum Entsetzen der Welt von den Taliban zerstört wurde. Über die Geschichte des Landes kann man sich außerdem anhand von Büchern und Dokumenten eingehend informieren. Selbst hohe Bundeswehroffiziere haben sich vor ihrem Einsatz in Afghanistan dieser Informationsquelle bedient. Beim Genuss von Tee und afghanischem Knabbergebäck wahrscheinlich. Denn das wird hier kostenlos gereicht.
| Adresse: |
Afghanisches Museum (Hamburg)
Am Sandtorkai 32
20457
Hamburg
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|---|---|
| Telefon: | +49 (0) 40 378 236 |
| Internet: | www.afghanisches-museum.de![]() |
| Öffnungszeiten: | Mo-So 10-17 Uhr. |
| Eintrittspreise: | 3 €, erm. 2,50 €, Kinder 1,50 €, Familienkarte 7 €, Gruppen ab 10 Personen je 2,50 €. |